Laura Alonso, Sopran

Die spanische Sopranistin Laura Alonso wurde in Villagarcía de Arosa/Galicien geboren. Nach ihren musikalischen Studien im Fach Violine schloss sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule in Guadalajara (Spanien) ab. Als Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung führte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Aldo Baldín fort, danach bei Jean Cox und Anna Reynolds.

Bereits mit 23 Jahren wurde sie festes Ensemblemitglied im Aalto Theater in Essen unter der Leitung von Stefan Soltesz und gestaltete dort mit grossem Erfolg wichtige Partien wie Mimí (La Bohème), Gilda (Rigoletto), Marzelline (Fidelio), Blanche (Carmelites), Pamina (Zauberflöte), Zdenka (Arabella) usw. Sie erhielt in Essen den sehr angesehenen Publikumspreis als beste Nachwuchskünstlerin. Zu den erfolgreichsten Partien der vielseitigen Künstlerin zählen seither auch die Lucia, Antonia, Zerbinetta, Oscar, Nannetta und Sophie.

Laura Alonso gewann 2001 den Alfredo Kraus Gesangsbettbewerb und erhielt den dritten Preis beim Jaume Aragall Wettbewerb 2001, sowie weitere Preise und Auszeichnungen in Verviers 2000 und beim Franco Corelli Wettbewerb in Italien 2001.

Unter der Leitung von renommierten Dirigenten wie Philip Jordan, Stefan Soltesz, Ion Marin, Zoltan Peszko, Jiri Kôut, Hans Zimmer, Frans Brüggen, Carlos Kalmar oder Raoul Grüneis, sang sie zum Beispiel in Düsseldorf, Frankfurt, Pisa, Berlin, Darmstadt, Lübeck, Leipzig, am Liceu in Barcelona, in Braunschweig oder Mannheim.

Laura Alonso ist ebenfalls auf den grossen europäischen Konzertpodien zuhause. Sie gastierte im Auditorium Rishon le Zion (Israel), in der Kölner Philarmonie, in der Hamburger Musikhalle, im Kuppelsaal Hannover, im Berliner Konzerthaus, Karlsruhe und Essen, im Palau von Barcelona und von Valencia (Spanien), in der Cordoba Moschee, im Staatsauditorium in Madrid, im Alfredro Kraus Auditorium (Las Palmas), Guimerá Theater auf Tenerife, Theater der Stadt Jerez und Maestranza in Sevilla.

Die Plattenfirma Columna Musica hat vor kurzem ihre CD „Lúa descolorida“ mit galicischen Liedern veröffentlicht und bald wird eine weitere mit einem spanischen Repertoire erscheinen.

Zu ihren nächsten Auftritten gehört das „Réquiem“ von Brahms, der „Mesias“ von Händel, die „4. Symphonie“ von Mahler, die Schöpfung von Haydn und ein Konzert spanischer Lieder zusammen mit den Hamburger Symphonikern, u. a.

Im Jahre 2011 wird sie im Teatro Colon von Buenos Aires in der Rolle der Lulu der Oper des Komponisten Alban Berg debütieren, dabei begleitet sie der amerikanische Dirigent Stefan Lano und sie steht unter der Regie von Alfredo Arias.

Sie arbeitete mit angesehenen Regisseuren zusammen wie Johannes Schaaf, Dietrich Hilsdorf, Pilavachi, Pontiggia und De Tomasi. Ausserdem nahm sie an zahlreichen Festivals teil: an der der Expo Hannover, dem Gran Canaria Musikfestival, dem Santander Musikfestival, dem Athener Festival, am Festival Royaumont, sowie dem Herbstfestival in Madrid, und gastierte im Rahmen der Berliner Opernwoche an der Seite von Roberto Saccà auf dem Berliner Gendarmenmarkt, bei den Innsbrucker Musikwochen für alte Musik als Cleopatra in Giulio Cesare und in Madrid. Sie sang die Najade in Ariadne auf Naxos an der Staatsoper Berlin, gefolgt von Genovievva an der Seite von Christina Gallardo-Domás in Suor Angelica im Auditorium der Stadt Tenerife, undvon einer internationalen Tourneemit dem Freiburger Barockorchester.


 

Bettina Jensen, Sopran
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